Bis zum Jahr 2050 könnte der Meeresspiegel um 30 cm ansteigen

In einer aktuellen Studie warnen US-Behörden vor einem dramatischen Anstieg des Meeresspiegels. Dieser werde bis 2050 so stark ansteigen wie in den letzten 100 Jahren.

„Der Meeresspiegel steigt weiterhin mit einer sehr alarmierenden Geschwindigkeit, und das gefährdet Menschen auf der ganzen Welt. Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die bereits eingetretene Klimakrise zu entschärfen.“, warnte NASA-Chef, Bill Nelson.

In verschiedenen Szenarien rechnet die Weltraumbehörde NASA und die Umweltagentur NOAA mit einem Anstieg des Meeresspiegels an den US-Küsten von mindestens 60 cm bis zum Ende des Jahrhunderts. Allerdings kann es noch deutlich mehr werden.

Wird der Ausstoß von Treibhausgasen nicht eingedämmt, gehen die Forscher davon aus, dass der Meeresspiegel bis zum Jahr 2100 sogar um bis zu 2,1 Meter steigen könnte.

Mehr Hochwasserschäden

Weltweit leben hunderte Millionen Menschen in Küstengebieten und sind von Überschwemmungen bedroht.

Der Anstieg des Meeresspiegels wird in den nächsten 30 Jahren zu einer deutlichen Zunahme der Überschwemmungen an den Küsten führen, welche auch weiter ins Landesinnere reichen werden.

Man erwartet, dass mittelgroße Überschwemmungen im Durchschnitt mehr als zehnmal so häufig auftreten werden wie heute.

Sturmfluten, die sonst nur einmal im Jahr aufgetreten sind, gibt es möglicherweise einmal im Monat oder sogar einmal pro Woche in den nächsten Jahrzehnten.

Was verursacht den Anstieg des Meeresspiegels?

Es gibt 2 Gründe für den Anstieg des Meeresspiegels. Erstens dehnt sich das Meerwasser aus, wenn es sich erwärmt. Und zweitens gelangt durch das Abschmelzen der Gletscher und Eisflächen an den Polkappen zusätzliches Wasser in die Ozeane.

Beides wird durch den Temperaturanstieg der Erdatmosphäre als Folge der Treibhausgas-Emissionen befeuert.

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